Datenschutz
Was hier steht. Diese Erklärung beschreibt, was beim Anmelden verarbeitet wird, welche Cookies dafür nötig sind, wo die App läuft — und was Dein Gerät nie verlässt.
Verantwortlicher
André Scharrer
kontakt@confidel.de
Anmeldung mit Google
Der Zugang zu Confidel ist auf einen festen, geschlossenen Kreis beschränkt. Zum Anmelden nutzt Du Dein Google-Konto; einen eigenen Zugang mit Passwort gibt es nicht.
Beim Anmelden fragt Confidel bei Google genau drei Angaben ab — Deine Kennung, Dein Profil und Deine E-Mail-Adresse. Google übermittelt daraufhin Deine Google-Konto-Kennung, Deine E-Mail-Adresse nebst der Angabe, ob sie bestätigt ist, Deinen Namen, die Adresse Deines Profilbilds und Deine Spracheinstellung. Weitere Berechtigungen werden nicht angefordert.
Verwendet wird davon nur Deine E-Mail-Adresse — sie wird mit der Liste der freigeschalteten Adressen abgeglichen. Steht sie nicht darauf, endet die Anmeldung. Dein Profilbild wird nirgends angezeigt.
Es werden keine Kontodaten auf einem Server gespeichert. Confidel hat keine Datenbank für Nutzerkonten. Nach der Anmeldung liegt Deine Sitzung ausschließlich in einem verschlüsselten Cookie in Deinem Browser — also bei Dir, nicht auf einem Server.
Empfänger der Anmeldedaten ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Anmeldung ist erforderlich, damit Du den Dienst nutzen kannst.
Du bist nicht verpflichtet, diese Daten bereitzustellen. Ohne ein Google-Konto und ohne eine freigeschaltete E-Mail-Adresse ist die Anmeldung allerdings nicht möglich; die App lässt sich dann nicht nutzen.
Cookies und Sitzungsdauer
Confidel setzt ausschließlich Cookies, die für die Anmeldung technisch notwendig sind — keine für Werbung, Reichweitenmessung oder Analyse. Deshalb erscheint kein Cookie-Banner (§ 25 Abs. 2 TDDDG).
| Cookie | Wofür | Wie lange |
|---|---|---|
| __Host-authjs.csrf-token | Schützt davor, dass jemand anderes in Deinem Namen Anfragen stellt | bis zum Ende der Sitzung |
| __Secure-authjs.callback-url | Merkt sich, wohin Du nach dem Anmelden zurückkehrst | bis zum Ende der Sitzung |
| __Secure-authjs.pkce.code_verifier | Prüfwert, der den Anmeldevorgang gegen Abfangen absichert | 15 Minuten |
| __Secure-authjs.session-token | Deine Sitzung selbst — verschlüsselt | 30 Tage |
Alle vier sind HttpOnly und Secure: JavaScript kann sie nicht auslesen, und sie werden nur über eine verschlüsselte Verbindung übertragen. Meldest Du Dich ab, endet die Sitzung.
Hosting
Confidel läuft bei Vercel Inc., 440 N Barranca Avenue #4133, Covina, CA 91723, USA. Die Verarbeitung findet in der Region Frankfurt am Main statt.
Vercel ist ein US-amerikanisches Unternehmen; Daten können daher in die USA übermittelt werden. Das Unternehmen ist nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; für dieses Rahmenwerk hat die Europäische Kommission ein angemessenes Schutzniveau festgestellt (Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO). Einer gesonderten Genehmigung bedarf die Übermittlung deshalb nicht.
Server-Protokolle
Jedes Mal, wenn Dein Browser eine Seite von Confidel anfordert, hält der Server einen kurzen Vermerk darüber fest — ähnlich einem Eingangsbuch. Das geschieht automatisch bei jedem Aufruf jeder Website im Internet und dient dazu, Störungen zu erkennen und Angriffe abzuwehren.
In einem solchen Vermerk steht, wann etwas aufgerufen wurde, welche Seite angefordert wurde, ob es geklappt hat (ein Statuscode wie „200“ für „in Ordnung“ oder „404“ für „nicht gefunden“), aus welchem Rechenzentrum die Antwort kam sowie einige technische Kennnummern des Vorgangs. Der Inhalt Deiner Texte steht dort nicht.
Diese Vermerke legt nicht Confidel an, sondern der Hoster; er bewahrt sie auch auf. Wie lange, richtet sich nach dessen Bedingungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — das berechtigte Interesse am sicheren und störungsfreien Betrieb.
Zu Deiner IP-Adresse: Der Hoster übergibt sie zusammen mit daraus abgeleiteten Standortangaben (etwa Land oder Stadt) technisch an die App. Confidel liest sie nicht aus, wertet sie nicht aus und speichert sie nicht.
Lokale Übersetzung (Standard)
Die eingebaute Open-Source-Engine (OPUS-MT) übersetzt vollständig in Deinem Browser. Der Text verlässt Dein Gerät dabei nicht.
Die Übersetzungsmodelle selbst muss Dein Browser allerdings einmal herunterladen — das ist der nächste Abschnitt.
Herunterladen der Übersetzungsmodelle
Damit die Engine offline arbeiten kann, lädt Dein Browser das Modell für die gewählte Sprachrichtung beim ersten Gebrauch herunter. Die Dateien kommen vom Hugging-Face-Hub (huggingface.co; die großen Dateien werden von dort per Weiterleitung über *.hf.co ausgeliefert).
Dabei wird Deine IP-Adresse an Hugging Face übertragen. Das lässt sich technisch nicht vermeiden — jeder Abruf einer Datei aus dem Netz überträgt die Adresse des Geräts, das sie anfordert. Dein zu übersetzender Text geht dabei nicht mit — geladen werden ausschließlich die Modelldateien.
Empfänger dieser Abrufdaten ist die Hugging Face SAS, 9 rue des Colonnes, 75002 Paris, Frankreich; sie ist die Hauptniederlassung des Anbieters in der Europäischen Union, weshalb die französische Datenschutzaufsicht zuständig ist. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Ohne die Modelldatei kann die eingebaute Übersetzung nicht arbeiten, der Abruf ist also erforderlich, um die von Dir angeforderte Leistung zu erbringen.
Der Anbieter gibt in seiner eigenen Datenschutzerklärung an, dass die Muttergesellschaft Hugging Face, Inc. und deren Server in den Vereinigten Staaten liegen. Von wo die Modelldateien ausgeliefert werden, ist damit nicht abschließend geklärt; eine Übermittlung in die Vereinigten Staaten lässt sich deshalb nicht ausschließen.
Der Download fällt je Sprachrichtung einmal an und umfasst rund 106 MB. Danach liegt das Modell im Speicher Deines Browsers, und beim nächsten Übersetzen wird nichts mehr nachgeladen.
Sonst ruft Confidel beim Benutzen nichts von fremden Servern ab: Die Schriften, die Bausteine zum Lesen von PDF-Dateien, die Texterkennung und die Laufzeitumgebung der Offline-Engine liefert der Server von Confidel selbst. Ein fremdes Auslieferungsnetz (CDN) wird nicht angesprochen. Die Anmeldung bei Google und — nach Deiner ausdrücklichen Auswahl — die Cloud-KI sind eigene Vorgänge und oben bzw. unten beschrieben.
Lokale KI (z. B. Ollama)
Nutzt Du eine lokale KI, läuft sie auf Deinem eigenen Rechner. Der Text geht an keinen fremden Server.
Cloud-KI (eigener Schlüssel)
Nur wenn Du die Cloud-KI aktiv auswählst und die einmalige Sende-Bestätigung erteilst, wird Dein Text über die App-eigene Route an den von Dir gewählten Anbieter (z. B. Mistral, OpenAI, Anthropic, Google) durchgeleitet — dabei nicht von Confidel gespeichert oder protokolliert. Es gelten die Datenschutzbedingungen des jeweiligen Anbieters. Dein API-Schlüssel bleibt lokal in Deinem Browser.
Anderer Anbieter (selbst eingetragen)
Trägst Du einen eigenen Anbieter ein, kann Confidel nicht erkennen, ob dessen Adresse zu einem Dienst im Internet oder zu einem Programm auf Deinem eigenen Rechner gehört. Confidel behandelt sie deshalb wie einen Cloud-Dienst: Dein Text wird über die App-eigene Route an die von Dir eingetragene Adresse durchgeleitet. Welche Adresse das ist, entscheidest Du.
Wer der Empfänger ist und in welchem Land er sitzt, kann Confidel hier nicht angeben — beides ergibt sich erst aus Deiner Eingabe. Für diesen Weg gilt deshalb keine der Zusagen, die weiter oben für die benannten Anbieter stehen. Unverändert bleibt allein, was Confidel selbst tut: durchleiten, ohne Deinen Text zu speichern oder zu protokollieren.
Lokale Speicherung im Browser
Einstellungen wie API-Schlüssel, Modellwahl und Arbeitsanweisung liegen ausschließlich im localStorage Deines Browsers — nicht auf einem Server. Du kannst sie jederzeit selbst löschen.
Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen
Nach dem Anmelden erscheint einmal ein Dialog, der die Nutzungsbedingungen zur Zustimmung stellt. Stimmst Du zu, hält Confidel fest, welcher Fassung Du zugestimmt hast und wann — mehr nicht. Ein solcher Eintrag sieht so aus:
{"version":"1.0","zeitpunkt":"2026-07-26T15:23:13.239Z"}
Er liegt im localStorage Deines Browsers, also auf Deinem Gerät — nicht auf einem Server, und es gibt keine Datenbank dafür. Du kannst ihn jederzeit selbst löschen; dann erscheint der Dialog beim nächsten Aufruf wieder. Dasselbe geschieht, wenn eine neue Fassung der Nutzungsbedingungen erscheint.
Die Nutzungsbedingungen selbst kannst Du nach dem Anmelden jederzeit nachlesen; der Fußbereich verlinkt sie dort. Sie liegen hinter der Anmeldung, deshalb steht auf dieser öffentlich erreichbaren Seite kein Link darauf.
Fachwörterbücher
Fachwörterbücher, die Du einbringst oder importierst, werden lokal in Deinem Browser gelesen, verarbeitet und gespeichert — nichts davon wird hochgeladen. Nur beim Übersetzen mit einer Cloud-KI gehen die im Text gefundenen Fachbegriffe als Teil der Anfrage mit (durch die Sende-Bestätigung gedeckt); mit lokaler KI oder der Offline-Engine bleibt alles auf Deinem Gerät; für einen selbst eingetragenen Anbieter gilt das nicht — dort bestimmt die eingetragene Adresse, wohin der Text geht.
Keine serverseitige Speicherung Deiner Inhalte
Confidel speichert keine Kontodaten und keine Texte auf einem Server — es gibt keine Datenbank. Ebenso findet kein Tracking und keine Reichweitenmessung statt. Technisch notwendige Server-Protokolle beim Hoster gibt es dagegen sehr wohl; sie sind oben beschrieben.
Kontakt über „Desktop-App“ und „Feedback“
Auf diesen beiden Seiten kannst Du mir schreiben. Confidel nimmt dabei nichts entgegen: Die Nachricht entsteht in Deinem Mailprogramm oder in Deiner Zwischenablage und geht von dort an die oben genannte Adresse. Es gibt kein Formular, das etwas absendet, und keine Stelle in der App, die etwas speichert oder weiterleitet.
Was Du schreibst, liegt danach in meinem Postfach — so wie jede andere E-Mail an mich. Die Fragen auf den beiden Seiten sind ein Vorschlag; Du entscheidest, was Du davon beantwortest und was nicht.
Schreibst Du mir, verarbeite ich Deine Nachricht ausschließlich, um Dein Anliegen zu bearbeiten. Nur wenn Du ausdrücklich einwilligst, kommt der unten beschriebene zweite Zweck hinzu. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — das berechtigte Interesse an der Beantwortung; betrifft Deine Frage die Nutzung von Confidel, zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Das Postfach liegt bei mailbox.org mit Serverstandort in Deutschland; es ist ein eigenes Konto nur für Confidel, getrennt von privater Post. Eingehende Nachrichten werden dort mit meinem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt abgelegt — lesen kann sie nur ich auf meinem Rechner. Der private Schlüssel liegt ausschließlich dort und ist beim Anbieter nicht hinterlegt.
Ich lösche Deine Nachricht, sobald Dein Anliegen erledigt ist und keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Hast Du in das spätere Anschreiben eingewilligt, bewahre ich Deine Angaben darüber hinaus auf — bis Du widerrufst oder bis dieser Zweck entfällt, etwa weil es bei der Web-App bleibt. Eine automatisierte Entscheidung nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt — jede Antwort schreibe ich selbst.
Confidel ist ein privates Projekt, das ich neben meinem Beruf betreibe. Sollte der Aufwand privat nicht mehr zu tragen sein, käme in Betracht, Confidel an einen professionellen Anbieter zu übertragen; ob und wann das geschieht, steht nicht fest. Es kann deshalb sein, dass ich Dich in meiner Antwort auf Deine Nachricht um Deine Einwilligung bitte, Deine Angaben zu speichern und Dich später zu Confidel anzuschreiben — auch für den Fall, dass Confidel einmal von jemand anderem fortgeführt wird. Auf der Seite „Desktop-App“ steht diese Frage bereits in dem Mail-Entwurf, den Du dort anpassen kannst. Erteilst Du diese Einwilligung, merke ich Dich als Interessenten vor und nutze Deine Angaben für diesen zweiten Zweck. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — Deine Einwilligung. Ohne sie geschieht es nicht.
Diese Einwilligung kannst Du jederzeit formlos per E-Mail widerrufen, mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Der Widerruf ist so einfach wie die Einwilligung selbst — eine E-Mail an die oben genannte Adresse genügt, eine Begründung brauchst Du nicht. Dass die Verarbeitung bis dahin rechtmäßig war, bleibt davon unberührt.
Deine Rechte
Dir stehen die Betroffenenrechte nach Art. 15–21 DSGVO zu: Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch und Datenübertragbarkeit. Wende Dich dafür an die oben genannte E-Mail-Adresse. Außerdem steht Dir ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu.
Deine Sitzung kannst Du jederzeit selbst beenden, indem Du Dich abmeldest oder die Cookies in Deinem Browser löschst.
Widerspruchsrecht
Soweit Daten auf der Grundlage eines berechtigten Interesses verarbeitet werden — das betrifft hier allein die Server-Protokolle —, kannst Du dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Wende Dich dafür an die oben genannte E-Mail-Adresse.
Aktualisierung dieser Erklärung
Ändert sich, was die App verarbeitet, wird diese Erklärung entsprechend angepasst.
Stand: 31. Juli 2026.